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Diabetes mellitus

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Beim Diabetes mellitus kommt es darauf an, Lebensweise und Ernährung zu optimieren und somit den Folgeschäden vorzubeugen. Insbesondere sind eine gute Blutzucker- sowie Blutdruckeinstellung wichtig. Regelmässige, etwa vierteiljährliche Untersuchungen in der Arztpraxis geben Auskunft über die Stoffwechsellage und lassen erkennen, wann Änderungen erforderlich sind.

Unsere diabetologischen Leistungen im einzelnen:

  • Oraler Glukosebelastungstest
  • Blutzuckereinstellung und Beratung bei neu erkanntem Diabetes mellitus
  • Diabetikerschulungen mit und ohne Insulin, mit Normalinsulin
  • Blutzuckeroptimierung bei bekanntem Diabetes
  • Insulinbehandlung und Einstellung auf eine Insulintherapie
  • Behandlung bei Schwangerschaftsdiabetes
  • Behandlung von schwangeren Diabetikerinnen
  • Durchführung der Disease Management Programme Diabetes mellitus Typ 2
  • Fortlaufende Betreuung und Monitoring bei bekanntem Diabetes mellitus

Die frühzeitige Erkennung des Diabetes mellitus ist wichtig, um durch Behandlung und Umstellung der Lebensweise die drohenden Folgeschäden vermeiden zu können. Häufig ist schon längere Zeit eine diabetische Stoffwechsellage vorhanden, ehe diese sich durch Beschwerden bemerkbar macht.

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Zur frühzeitigen Erkennung einer diabetischen Stoffwechsellage wird ein Oraler Glukose Toleranztest (OGT) durchgeführt. In nüchternem Zustand werden 75 g Traubenzucker als Saft verabreicht. Nach einer Stunde sowie nach zwei Stunden wird der Blutzuck gemessen. Im Normalfall sollten die gemessenen Werte nicht über 140 mg/dl  liegen. Ein Diabetes wird bei Blutzuckerwerten über 200 mg/dl angenommen. Werte zwischen 140 und 200 mg/dl liegen in einem Zwischenbereich. Dies wird als gestörte Glukosetoleranz bezeichnet.


Zur längerfristigen Kontrolle der Blutzuckereinstellung eignet sich die Bestimmung des glykolierten Hämoglobins (HbA1C). Bei normalen Blutzuckerwerten liegen maximal 5,8% des Blutfarbstoffes Hämoglobin in einer glykolierter, das heisst mit einem Zuckermolekül verbundenen Form vor. Bei erhöhten Blutzuckerwerten steigt der Anteil dieses glykolierten Hämoglobins. Die Lebensdauer der roten Blutkörperchen, die den Blutfarbstoff beinhalten, beträgt ca. 120 Tage. Mit der Bestimmung des Anteils des glykolierten Hämoglobins am gesamten Hämoglobin lassen sich somit Rückschlüsse auf die Blutzuckereinstellung in etwa diesem Zeitraum anstellen.


An Laboruntersuchungen führen wir bei Diabetikern regelmässig die Bestimmung des HbA1C-Wertes durch, bestimmen die Triglyzeride, Gesamt-Cholesterin sowie HDL- und LDL-Cholesterin und Kreatinin.


Eine Neurologische Untersuchung sowie eine Inspektion des Fusses sollten mindestens einmal im Jahr stattfinden. Dabei werden die Reflexe der unteren Extremität überprüft, das Vibrations- und Temperaturempfinden sowie die Berühungsempfindlichkeit mittels des Monofilaments.


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Blutdruck und Körpergewicht werden in der Regel alle drei Monate gemessen. Der Harn wird auf Eiweiss kontrolliert. Sollte eine Eiweissausscheidung vorliegen, erfolgt die Vorstellung beim Nephrologen.


Eine augenärztliche Untersuchung sollte bei Diabetikern mindestens einmal im Jahr durchgeführt werden. Dabei kommt es nicht auf die Messung des Augendruckes an, sondern auf die Kontrolle des Augenhintergrundes. Das ist eine normale Kassenleistung und kann nicht extra in Rechnung gestellt werden. Bei Vorlage eines Überweisungsscheines wird diese in der Regel vom Augenarzt gebührenfrei durchgeführt.


Wir haben hier für Sie einige Informationen bereit gestellt.

» Patienteninformationen zu Diabetes mellitus